Tiramigoof - Erste Hilfe für den Mac

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Bei der Umstellung meines internet-Anschlusses bin ich per Google auf die Site tiramigoof gestoßen. Anette Leupold und Heinrich Rolfes, zwei Mac-Profis aus Hannover, halten hier jede Menge Tipps zum Mac bereit.

Dabei geht es nicht um die allfälligen "wie mache ich menen Mac schneller, besser oder sonst was"-Tipps, sondern um handfeste Hilfe aus der Praxis zweier Menschen, die ihr Geld mit dem Support für Mac-Anwender verdienen.

Zum Einstieg lesen Sie doch mal den Artikel zum Thema Akkupflege. Wie manch andere MacBook-User wundere ich mich schon lange darüber, dass mein Akku sehr viel schneller an Leistung verliert, als erwartet. in Ihrem Artikel gab's endlich mal Erklärungen, die nchvollziehbar sind und passen.

Und wenn Sie was nicht finden: Machen Sie einen Themenvorschlag - eine wirklich nette Idee.

Prädikat: Sehr empfehlenswert.

Lieber Dirk Mahler,

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auf dem letzten Java-Forum hatte ich das Vergnügen, ihrem  Vortrag zu "Contexts und Dependency Injection" zuzuhören. Eigentlich ein spannendes Thema - dachte ich. Aber am Ende hatte ich ein tolles Beispiel gesehen, wie man es nicht macht.

Zugegeben: Manche Vorträge sind nur was für hartgesottene Entwickler. Nach gut 20 Jahren Berufsleben (davon die meiste Zeit als Architekt), bin ich in der Beziehung hart im Nehmen. Aber nach Ihrer Präsentation frage ich mich, ob es nicht es an der Zeit ist, dem berühmten Artikel "Goto considered harmful" einen neune Artikel "Dependency Injection considered harmful" nachzuschieben.

Sicher: Das Einfügen von Dependencies per Injection ist eine geniale Idee. Wer sich die letzten Jahre mit Factories und anderen statischen Mustern herumgeschlagen hat, der kann ein Lied davon singen, wie schwierig es ist, globale Ressourcen stets an der richtigen Stelle in der richtigen Form zur Verfügung zu stellen. Mit Dependency-Injection bekomme ich alle Ressourcen quasi so geschenkt, wie ich sie brauche.

Nur: Nach Ihrem Vortrag herrschte danach eindeutig das Gefühl Jetzt hat er übertrieben. Und warum war das so? Dependecy Injection ist ein mächtiges Mittel. Aber hier und da und dort eine Dependency eingefügt, macht vielleicht den Code total einfach und kurz - aber das Verhalten der Anwendung ist nicht mehr herauszulesen. Und wenn durch das Mittel an vielen Stellen völlig undokumentierte Eigenschaften der Software resultieren, dann wird das ganze doch sehr fragwürdig. Und zu den Risiken und Nebenwirkungen hätte ich gerne in ihrem Vortrag sehr viel mehr gehört.

So hat Ihr Vortrag meine Erfahrungen mit Dependency Injection aus einem realen Projekt bestätigt: Ein gutes Rezept, aber übertrieben eingesetzt fängt man sich damit die nächste Wartungskatastrophe ein. In meinem Projekt wussten am Schluss nur noch Eingeweihte, wie das System funktioniert. Vor lauter impliziten und eingeschossenen Abhängigkeiten war aus dem Quelltext nicht mehr herauszulesen, wie das ganze funktioniert. Und Doku gab's natürlich nur wenig - man war ja agil unterwegs. Das erinnert fatal an die Fehler, die wir mit den ersten OO-Programmen gemacht haben.

Das Sie gut programmieren können - und das dazu sogar life in der Öffentlichkeit - geschenkt. Dass Sie Ahnung vom Thema haben - ist angekommen. Aber etwas mehr Distanz und ein Aufzeigen der Probleme hätte ich schon erwartet.


Es grüßt Sie herzlich


Ralf Kretzschmar-Auer

Hilfe, meine Kreditkarte wurde aufgehangen

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Spam ist sowas wie die Pest des Internets. Aber machmal ist sie so schräg, dass sie schon fast wieder gut ist.

Das nebenstehende Exemplar landete dieser Tage in meiner Mailbox. Wäre es nicht so ernst, dann bekäme man beim Lesen einen Lachanfall.

Ein schlechtes Beispiel und doch zugleich auch ein gutes Beispiel. Denn wer auf den dort angeklickten Link klickt, muss schon arg mit Blindheit geschlagen sein.

Los gehts mit dem in die Breite gezogenen Logo von MasterCard. Aber zugegeben - das erkennt nicht jeder.

Spätestens beim ersten Satz, wird aber klar, das Die Mail nur in de Rubrik Spam gehören kann: Ein Kredikartenunternehmen würde seinen Kunden niemals mit "Hallo Gast" ansprechen.

Weiter gehts mit diversen seltsamen Formulierungen wie "Wir haben zu bestimmen, Kreditkarte aufgehangen", "Suspension aufzuheben" (Heidenei: Meine Karte ist verfüssigt.) oder "folgen Sie den Staat" .... Wow. Dümmer geht's nümmer. Oder hat hier wieder einer der Übersetzungsdienste zugeschlagen?

Last not least: Es gibt weder eine Kontaktperson, noch eine Telefonnummer für den Rückruf. Das sollte einen auch auf den Gedanken bringen, dass da was nicht in Ordnung ist.

Fazirt: Wenn Sie mal wieder eine etwas seltsame Mail in der Mailbox vorfinden, dann gehen Sie ganz entspannt ran. Suchen Sie nach Rechtschreibfehlern und nach formalen Fehlern. Dann klären sich die Quellen der meisten Phihing-Versuche ganz schnell auf.

Und für alle, denen das zu kompliiert ist: Kein Unternehmen der Welt würde von Ihnen verlangen, persönliche Daten erneut per Website einzugeben. Dann hätte deren Rechner nämlich Alzheimer ...

29 Wege um kreativ zu bleiben

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Mal wieder was aus der Rubrik einfach schön.



Wie schon des öfteren gefunden im lesenswerten Designtagebuch von Achim Schaffrina.

Gute Entwickler sind nicht automatisch gute Manager

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Ein typischer Karriereweg für Softwarearchitekten ist, zuerst einige Jahre als Entwickler zu arbeiten und dann sukzessive Leitungsfunktion zu übernehmen. Diese Übergangsphase ist aber der schwierigste Abschnitt. Von allen Seiten strömen Aufgaben auf einen ein. Wer da ncht den Überblick behält, kan kürzester Zeit völlig Land unter haben.

Als Softwarearchitekt ist man immer zwischen zwei Extremen hin- und hergerissen: Auf der einen Seite ist man als Entwickler noch im Tagesgeschäft verankert (noch hat dazu meist die schwierigeren Dinge auf der Arbeitsliste), auf der anderen Seite ist man Ansprechpartner und Leitfigur für seine Kollegen – und damit Manager. Viele gute Entwickler überfordert der dazu notwendie Spagat, weil ihnen schlicht die Vorstellung fehlt, wie man diesen Widerspruch lösen kann.

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Willkommen

Ralf Kretzschmar-AuerHerzlich Willkommen auf ralf's blaupausen.

Mein Name ist Ralf Kretzschmar-Auer. Ich bin Software-Architekt und -Designer bei der Logica Deutschland.

Privat engagiere mich ehrenamtlich für den Deutschen Evangelischen Kirchentag und weitere Organisationen vorallem im kirchlichen Breich.

Auf dieser Seite finden Sie Artikel zu Themen, die mir so begegnet sind - und das nicht nur aus der Praxis eines Software-Architekten.

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